SPD-Anhänger in Kamp-Lintfort zweimal von Brandstiftern attackiert – wer steckt dahinter?
Traude KlappSPD-Anhänger in Kamp-Lintfort zweimal von Brandstiftern attackiert – wer steckt dahinter?
SPD-Anhänger in Kamp-Lintfort innerhalb von drei Wochen zweimal von Brandstiftern angezündet
Ein Anhänger der SPD in Kamp-Lintfort ist innerhalb von weniger als drei Wochen bereits zweimal Ziel von Brandstiftern geworden. Der jüngste Angriff ereignete sich am Samstag und lässt bei lokalen Verantwortlichen den Verdacht auf vorsätzliche Sabotage aufkommen. Anwohner wurden wiederholt gestört, und die Feuerwehr musste beide Male ausrücken.
Das erste Feuer brach vor einigen Wochen am Anhänger aus, das zweite folgte bereits am vergangenen Wochenende. Ermittler gehen davon aus, dass die Brände mit Grillanzündern oder ähnlichen Geräten gelegt wurden. Beide Vorfälle ereigneten sich in der Nähe der Wohnhäuser von René Schneider, SPD-Landtagsabgeordneter und Ortsvorsitzender, sowie Edgar Stary, einem ehemaligen Feuerwehrmann und SPD-Vorstandsmitglied.
Stary, der auf seine langjährige Feuerwehrerfahrung zurückblickt, vermutet, dass die Angriffe gezielt geplant wurden. Die wiederholten Brandstiftungen richteten nicht nur Sachschäden am Anhänger an, sondern gefährdeten auch Anwohner und Einsatzkräfte. Die Feuerwehr musste in beiden Fällen eingreifen, was zu erheblichen Störungen im Viertel führte.
Schneider forderte eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle. Er warnte, dass Vandalismus an politischem Eigentum zunehmend toleriert – ja sogar in sozialen Medien verharmlost – werde. Die SPD hofft nun auf weitere Ermittlungen, um zu klären, ob die Taten politisch motiviert waren.
Die beiden Brandanschläge haben bei der SPD in Kamp-Lintfort Bestürzung ausgelöst und die Forderung nach Aufklärung verstärkt. Die Behörden werden die Beweislage genau prüfen, darunter auch die Möglichkeit einer gezielten Attacke. Die Partei betont, wie dringend geklärt werden muss, wer hinter den Taten steckt und warum ausgerechnet der Anhänger zum Ziel wurde.






