25 May 2026, 04:28

Krefelder Drogenhilfezentrum rettet Leben mit einzigartigem Konzept

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfe

Krefelder Drogenhilfezentrum rettet Leben mit einzigartigem Konzept

Drogenhilfezentrum in Krefeld erhält Anerkennung für lebenswichtige Angebote

Ein Drogenberatungszentrum in Krefeld wird für seine unverzichtbaren Dienstleistungen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zunehmend gewürdigt. Die Einrichtung unter der Leitung von Direktorin Jasmin Sprünken bietet kontrollierten Drogenkonsum, medizinische Versorgung und Suchtberatung an. Lokale Vertreter wie Michael Marschall aus Meerbusch setzen sich nun dafür ein, die Bekanntheit der Einrichtung weiter zu steigern.

Seit 2003 betreiben die Caritas Krefeld und die Diakonie das Medi-Mobil, einen mobilen Dienst, der wöchentlich medizinische Versorgung für Obdachlose in der Stadt anbietet. Vier ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte begleiten das Fahrzeug auf seinen Touren und sorgen so für den Zugang zu Gesundheitsleistungen für Menschen ohne Obdach.

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Das Drogenhilfezentrum selbst versorgt zwischen 50 und 80 Stammgäste aus Krefeld und dem benachbarten Meerbusch. Neben dem überwachten Drogenkonsum – betreut von Notfallsanitäterinnen und -sanitätern – bietet es Waschmöglichkeiten, Duschen, Mahlzeiten und Getränke an. Suchtprävention und Beratung gehören ebenfalls zu den zentralen Aufgaben der Einrichtung.

Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats der Stadt Meerbusch, äußert sich nachdrücklich unterstützend zur Arbeit des Zentrums. Er ist überzeugt, dass eine höhere Sichtbarkeit mehr Menschen den Zugang zu den Angeboten erleichtern wird.

Mit der Kombination aus Schadensminimierung, medizinischer Betreuung und grundlegenden Versorgungsleistungen deckt das Zentrum dringende Bedürfnisse in der Region ab. Dank der Unterstützung durch lokale Verantwortliche und Ehrenamtliche bleibt seine Rolle bei der Hilfe für benachteiligte Gruppen unverzichtbar. Bemühungen, die Bekanntheit weiter auszubauen, könnten bald noch mehr Menschen in die Einrichtung führen.

Quelle