Münsters Titanick Theater gerettet: Überraschende Fördergeld-Erhöhung nach Kürzungsdrohung
Lutz KühnertMünsters Titanick Theater gerettet: Überraschende Fördergeld-Erhöhung nach Kürzungsdrohung
Münsters Titanick Theater erhält überraschende Fördermittelaufstockung nach Drohung massiver Kürzungen
Das Titanick Theater in Münster hat unerwartet eine Erhöhung seiner finanziellen Unterstützung erhalten – nachdem es noch mit drastischen Kürzungen konfrontiert war. Die Entscheidung kehrt einen früheren Vorschlag um, der eine Halbierung der Zuschüsse vorsah. Lokale Politiker haben nun unter bestimmten Auflagen eine Aufstockung der Mittel beschlossen.
Die Zukunft des Theaters schien unsicher, als Politiker von Bündnis 90/Die Grünen, Volt und SPD zunächst einen Plan unterstützten, die Fördergelder um fast 50 Prozent zu kürzen. Der Vorstoß löste Sorgen aus, ob das Theater seinen Betrieb in gewohnter Form aufrechterhalten könnte.
Doch in letzter Minute stimmte der Stadtrat einer Erhöhung der Betriebskostenzuschüsse um 40.000 Euro für die nächsten zwei Jahre zu. Die zusätzlichen Mittel sind jedoch an eine Bedingung geknüpft: Das Titanick Theater muss künftig mehr Aufführungen direkt in Münster anbieten.
Die Kehrtwende zeigt einen Kompromiss zwischen dem Erhalt des kulturellen Angebots und der Forderung nach breiterem öffentlichen Zugang. Zwar entgeht das Theater damit radikalen Einschnitten, doch es muss nun sein lokales Spielplanangebot ausbauen, um die neuen Vorgaben zu erfüllen.
Die Fördergelder helfen dem Titanick Theater, seine Arbeit fortzuführen – allerdings mit zusätzlichen Verpflichtungen. In den kommenden zwei Jahren sollen die extra 40.000 Euro den Betrieb sichern, vorausgesetzt, das Theater steigert die Zahl seiner Vorstellungen in Münster. Die Einigung folgt auf eine Phase der Unsicherheit nach dem ursprünglichen Plan, die Zuschüsse zu halbieren.






