21 March 2026, 16:49

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Schwarzes und weißes Bild einer Gruppe von Menschen, einige auf Pferden, mit einer Flagge im Hintergrund und Text, der unten 'Indianerjagd in Florida mit Bluthunden' liest.

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Die Organisation warnt, dass Menschen, die Tiere achten, solche Aktivitäten weder ausüben noch unterstützen sollten. Die Forderungen kommen angesichts der Besorgnis über das Ausmaß des Tierleids, das durch diese Praktiken jährlich verursacht wird.

Jedes Jahr töten deutsche Hobbyjäger über fünf Millionen Wildtiere sowie schätzungsweise 200.000 Katzen. PETA argumentiert, dass die Jagd soziale Strukturen von Tieren zerstört, unnötiges Leid verursacht und bei den überlebenden Wildtieren sogar zu höheren Fortpflanzungsraten führt. Laut der Organisation regulieren natürliche Faktoren wie Wetter, Krankheiten und Nahrungsangebot die Tierpopulationen ohnehin – ohne menschliches Eingreifen.

Auch Angler stehen in der Kritik, da sie jährlich Millionen von Fischen verletzen. Hakenwunden, langes Leiden und langsames Ersticken sind häufige Folgen für gefangene Fische. PETA betont, dass Fische fühlende Wesen mit komplexen Sozialverhalten sind, die Schmerzen empfinden und sich sogar im Spiegel erkennen können.

Trotz dieser Bedenken gibt es in keinem deutschen Bundesland derzeit verbindliche Gesetze, die gezielte Jagdveranstaltungen wie Treibjagden einschränken oder verbieten. Die bestehenden Vorschriften konzentrieren sich vor allem auf den Umgang mit Wölfen, während andere Formen der Freizeitjagd unbeaufsichtigt bleiben. PETA-Sprecher Peter Höffken beharrt darauf, dass die Jagd weder ökologisch gerechtfertigt noch ethisch vertretbar sei.

Mit ihrer Kampagne setzt PETA die Politik unter Druck, die Legalität von Jagd und Angeln als Freizeitvergnügen neu zu bewerten. Die Erkenntnisse der Organisation deuten auf flächendeckende Schäden für die Tierwelt hin, von denen jährlich Millionen Tiere betroffen sind. Solange es jedoch keine landesweiten Verbote gibt, werden diese Aktivitäten ohne formelle Beschränkungen weitergeführt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle