Uni Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus mit Big Picture Essen in lebendiges Zukunftszentrum
Reza HendriksUni Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus mit Big Picture Essen in lebendiges Zukunftszentrum
Die Universität Duisburg-Essen gestaltet ihren Campus in Essen mit einem umfassenden Umgestaltungskonzept namens Big Picture Essen grundlegend um. Das Projekt soll den Standort zu einem modernen Zentrum für Lehre und Forschung entwickeln.
Die Bauarbeiten auf dem Campus haben bereits begonnen: Hörsäle und Seminarräume werden modernisiert, wobei einige dieser Maßnahmen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen. Nach Fertigstellung wird der Campus 30 Prozent mehr Fläche für Lehre und Forschung bieten.
Ein zentraler Bestandteil des Plans ist der Ersatz vieler Einzelbüros durch großzügige Großraumbüros. Diese Bereiche sollen mit Lounge-Zonen und sogar Büroschaukeln ausgestattet werden, um die Zusammenarbeit zu fördern. Zudem hat die Universität ein neues Forschungszentrum für Wassertechnologie sowie ein eigenes Gebäude für die chemische Ausbildung genehmigt.
Das Projekt geht über den akademischen Bereich hinaus: Eine Übergangszone soll den Campus mit der Essener Innenstadt verbinden und Platz für Urban-Gardening-Projekte, kulturelle Veranstaltungen und eine Freiluftbar bieten. Weitere Vorschläge, die derzeit geprüft werden, umfassen eine von der Universität betriebene Kita sowie eine Outdoor-Sportanlage.
Insgesamt sind zwölf einzelne Bauvorhaben im Rahmen von Big Picture Essen geplant, wobei noch unklar ist, wie viele davon auf neu erworbenem Gelände entstehen werden. Die gesamte Umgestaltung soll etwa zehn Jahre dauern und Kosten in Höhe eines "soliden mittleren dreistelligen Millionenbetrags" verursachen.
Der neu gestaltete Campus wird als flexibler Ort zum Studieren, Arbeiten und geselligen Beisammensein dienen. Mit erweiterten Forschungseinrichtungen, modernisierten Lehrbereichen und neuen Gemeinschaftszonen strebt die Universität eine vernetztere und lebendigere Umgebung an. Die Bau- und Modernisierungsarbeiten werden in den kommenden zehn Jahren fortgesetzt.






