Europas Militärhaushalt übertrifft China – doch die Schlagkraft fehlt gegenüber den USA
Europas Militärhaushalt übertrifft China – doch die Schlagkraft fehlt gegenüber den USA
Europa gibt weit mehr für Verteidigung aus als China, doch seine militärische Schlagkraft bleibt hinter den Erwartungen zurück. Mit einem geplanten Haushalt von 550 Milliarden US-Dollar für 2025 – fast 60 Prozent der Ausgaben der USA – verfügt der Kontinent nur über einen Bruchteil der amerikanischen Kapazitäten. Experten argumentieren nun, dass die zersplitterte Rüstungsindustrie Europa zurückhält, und fordern eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 haben die europäischen NATO-Staaten ihre gemeinsamen Verteidigungsbemühungen intensiviert. Projekte wie der European Sky Shield, ein gemeinsames Luftabwehrsystem, umfassen mittlerweile über 20 Länder, darunter Deutschland, Frankreich und Polen. Die Europäische Verteidigungsagentur hat zudem den gemeinschaftlichen Einkauf von Patriot-Raketen und Artilleriegranaten vorangetrieben, während die Strategische Kompass-Initiative der EU schnell verlegbare Einsatzkräfte etabliert und über 8 Milliarden Euro für gemeinsame Verteidigungsvorhaben bereitgestellt hat. Der NATO Defence Production Action Plan zielt zusätzlich auf die Produktion von Munition und Drohnen ab, um die Interoperabilität zu verbessern.
Doch die Ineffizienzen bleiben bestehen. Europa setzt 14 verschiedene Hauptkampfpanzer-Modelle und 24 Torpedotypen ein – die USA hingegen nur eines bzw. drei. Während die USA lediglich vier U-Boot-Klassen unterhalten, sind es in Europa 16. Selbst bei gestiegener Produktion – wie etwa die Verdopplung der Kapazitäten beim Luftabwehrsystem Iris TLM – fallen die Ergebnisse bescheiden aus: Bisher wurden nur sechs feuereinsatzfähige Einheiten ausgeliefert.
Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, schlägt einen einheitlichen europäischen Binnenmarkt für Rüstungsgüter vor, um Kosten zu senken und die Produktion zu straffen. Sein Appell deckt sich mit regionalen Initiativen wie dem Vorhaben Nordrhein-Westfalens, bis 2029 zum führenden deutschen Rüstungsstandort aufzusteigen – unterstützt durch 2,5 Millionen Euro Landesförderung für Technologieunternehmen. Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes, hat die Bundesminister Boris Pistorius und Katharina Reiche zum Handeln in Sachen tiefergehender Verteidigungskooperation aufgefordert.
Europas Verteidigungsausgaben übersteigen die Chinas bei Weitem, doch die Feuerkraft bleibt hinter der der USA zurück. Während gemeinsame Projekte an Fahrt gewinnen und die Forderungen nach einem vereinten Rüstungsmarkt lauter werden, rückt nun die Frage in den Fokus, wie sich die Mittel in echte militärische Stärke umwandeln lassen. Der Druck zu mehr Effizienz und Zusammenarbeit wird entscheiden, ob Europa den Rückstand zu seinen globalen Konkurrenten aufholen kann.
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