Warum klassische Wahlumfragen laut Holger Güllner unersetzbar bleiben
Warum klassische Wahlumfragen laut Holger Güllner unersetzbar bleiben
Holger Güllner, eine langjährige Größe in der Meinungsforschung, hat seine Sicht auf die Zukunft von Umfragen dargelegt. Trotz des Aufstiegs von Big Data durch Technologiekonzerne betont er, dass traditionelle Methoden unverzichtbar bleiben. Seine Karriere begann als Hobby, bevor sie seinen beruflichen Weg in der Markt- und Politikforschung prägte.
Güllner stieg in das Feld ein, indem er sein Interesse an Meinungsbefragungen zum Beruf machte. Mit der Zeit wurde er für seine Analysen der öffentlichen Stimmung bekannt. Noch heute erhält er täglich aktuelle Umfrageergebnisse, um Stimmungsänderungen zu verfolgen.
Er besteht darauf, dass Primärforschung stets im Zusammenhang mit anderen Datenquellen betrachtet werden muss. Für ihn liegt der Schlüssel darin, Menschen direkt zu befragen, um die Gründe hinter ihren Ansichten zu erfassen. Dieser Ansatz, so seine Überzeugung, liefert Erkenntnisse, die Rohdaten von Tech-Riesen nicht bieten können.
Während einige vermuten, dass Umfragen an Bedeutung verlieren könnten, da Unternehmen wie Amazon, Google oder Meta riesige Nutzerdaten sammeln, widerspricht Güllner dieser Annahme. Er vertritt die Auffassung, dass die Marktforschung nach wie vor eine zentrale Rolle beim Verständnis menschlichen Verhaltens spielt. Seine Bedenken gelten zudem der falschen Verwendung von Umfrageergebnissen durch Medien und Politiker sowie der Verbreitung unzuverlässiger Daten durch unseriöse Akteure in der Branche.
In seiner neuen Beraterrolle wird Güllner die Geschäftsführung von Forsa in Fragen der politischen und Wahlumfragen unterstützen. Zudem wird er weiterhin seinen Newsletter herausgeben und Analysen für Medien anbieten. Forsa selbst hat seit 2016 keine grundlegenden Änderungen an seinen Befragungsmethoden oder Kooperationen mit Technologieunternehmen vorgenommen. Das Unternehmen führt weiterhin Standardumfragen für Auftraggeber wie die Bertelsmann Stiftung, Xing und staatliche Institutionen durch.
Güllners Arbeit unterstreicht die anhaltende Relevanz klassischer Umfragen in einer von digitalen Daten dominierten Ära. Sein Fokus liegt darauf, Präzision und Tiefe in der Forschung zu gewährleisten – trotz der Herausforderungen, vor denen die Branche steht. Durch seine Beratung für Forsa und die öffentliche Weitergabe von Erkenntnissen setzt er sich für die Glaubwürdigkeit der Meinungsforschung ein.
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