Köln und Rio verbinden ihre Karnevalskulturen durch historische Partnerschaft

Reza Hendriks
Reza Hendriks
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Eine Gruppe von Menschen in bunten Kostümen tanzt auf einer Bühne vor einem sitzenden Publikum, mit Lichtern, Pfählen, Ballons und einem Bildschirm, der eine Person in der Hintergrund zeigt, unter einem sichtbaren Himmel, bei der Rio-Karneval 2014.Reza Hendriks

Köln und Rio verbinden ihre Karnevalskulturen durch historische Partnerschaft

Köln und Rio de Janeiro haben offiziell eine Partnerschaft geschlossen, um ihre Karnevalskulturen enger zu vernetzen. Die im Januar 2026 unterzeichnete Vereinbarung folgt auf einen Besuch einer Kölner Delegation beim berühmten Finale des Karnevals in Rio. Beide Städte wollen künftig ihr Fachwissen austauschen – mit besonderem Fokus auf Jugendarbeit und kulturellen Dialog. Die Partnerschaft wurde im Sambódromo von Rio präsentiert, wo Brasiliens Kulturminister und der Präsident des Karnevals in Rio, Daniel Calarco, an der Unterzeichnung teilnahmen. Calarco hob den Kölner Karneval für seine politischen Wurzeln und seinen Gemeinschaftsgeist hervor. Die Kölner Delegation wiederum würdigte die spektakulären Umzüge in Rio, an denen sechs Sambaschulen mit jeweils über 5.000 Teilnehmenden mitwirken – und die von 22 Uhr bis 7 Uhr morgens dauern. Die Vereinbarung umfasst gemeinsame Jugendaustauschprogramme, die Förderung von Kooperationsprojekten sowie die Initiative "Jugend-Karnevalsbrücke". Jährlich sollen 50 junge Menschen aus beiden Städten an Workshops teilnehmen, in denen sie in Rios Sambaschulen und in den Kölner Fastnachtsbräuchen geschult werden. Beide Seiten betonten die frappierenden Gemeinsamkeiten ihrer Feste, etwa die Fähigkeit des Karnevals, soziale Grenzen zu überwinden. Bei einem Empfang in der Residenz des deutschen Generalkonsuls vermischten sich Kölner Karnevalshymnen mit Sambarhythmen – ein symbolträchtiger Auftakt der kulturellen Zusammenarbeit. Der Pakt sieht regelmäßige Austauschformate vor, insbesondere in den Bereichen Ausbildung und gemeinsame Projekte. Rio möchte von Kölns basisdemokratischen Traditionen und ehrenamtlichen Netzwerken lernen, während Köln Anregungen für Rios großangelegte Jugendbeteiligung übernehmen will. Die ersten Austauschprogramme sollen noch in diesem Jahr starten.

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