Transferstreit um Said El Mala: FC Köln blockt – doch Brighton und Bayern München bleiben dran
Transferstreit um Said El Mala: FC Köln blockt – doch Brighton und Bayern München bleiben dran
Der Transferpoker um den Flügelspieler Said El Mala vom 1. FC Köln zeigt keine Anzeichen einer Beruhigung. Trotz des geschlossenen Wintertransferfensters hält das Interesse des Premier-League-Klubs Brighton & Hove Albion unvermindert an. Gleichzeitig haben sich die Spannungen zwischen dem Spieler und seinem Verein verschärft – ausgelöst durch eine Leistungsflaute und weniger Einsatzzeiten in der Startelf.
El Malas Vertrag beim FC Köln läuft noch bis 2030 und enthält keine Ausstiegsklausel. Das hat Brighton jedoch nicht abgeschreckt: Der englische Klub hatte sich bereits im Sommer 2025 und erneut während des Wintertransferfensters an Köln gewandt. Sportdirektor Thomas Kessler lehnte die Angebote jedoch ab, um die Mannschaftsstärke zu erhalten und möglicherweise in Zukunft eine höhere Ablösesumme zu erzielen.
Die Leistungen des 22-Jährigen haben nach einem vielversprechenden Start in die Saison 2025/2026 spürbar nachgelassen. Alle zehn seiner Scorerpunkte – sieben Tore und drei Vorlagen – erzielte er vor dem 16. Spieltag Mitte Januar. Seither blieb er in sechs Spielen ohne Torbeteiligung oder Vorlage. Trotz seiner Position als bester Torschütze der Kölner in dieser Saison führte seine aktuelle Formkrise dazu, dass er beim Spiel gegen den VfB Stuttgart am 14. Februar nur auf der Bank saß.
Die Frustration zwischen El Mala und dem Verein wächst: In dieser Saison stand der Flügelspieler nur neunmal in der Startelf seiner 22 Bundesliga-Einsätze. Seine Situation hat weitere Aufmerksamkeit erregt, insbesondere da der FC Bayern München ihn angeblich als Backup-Option für Luis Díaz im Blick hat. Doch Kölns kompromisslose Haltung in Vertragsfragen lässt einen möglichen Wechsel vorerst unwahrscheinlich erscheinen.
El Malas Zukunft bleibt ungewiss, solange der 1. FC Köln an seinem langfristigen Vertrag festhält. Ohne Ausstiegsklausel und mit nachlassender Form deutet die Weigerung des Vereins, Verhandlungen zu führen, auf einen möglichen Konflikt im Sommer hin. Brightons anhaltendes Interesse – und die angebliche Backup-Strategie des FC Bayern – sorgen dafür, dass diese Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt ist.
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