Vom Flüchtling zum Frugalisten: Wie Hoang sein Leben durch bewussten Verzicht neu definiert
Vom Flüchtling zum Frugalisten: Wie Hoang sein Leben durch bewussten Verzicht neu definiert
Luu Hoang kam in den frühen 1990er-Jahren als Flüchtling aus Vietnam nach Deutschland. Seine Familie erhielt staatliche Unterstützung, während sie sich in ihrem neuen Leben einrichtete. Jahrzehnte später hat er sich einen sparsamen Lebensstil zu eigen gemacht, um finanziell unabhängig zu werden – nicht, um früh in Rente zu gehen, sondern um Stress und Arbeitsdruck zu verringern.
Während seines Studiums in Hamburg stieß Hoang erstmals auf die Idee des Frugalismus. Die Philosophie, einfach zu leben und gleichzeitig konsequent zu sparen, sprach ihn an. Über die Jahre hinweg legte er bis zu 60 Prozent seines monatlichen Gehalts zurück.
Sein Ansatz geht über reine Finanzplanung hinaus. Hoang legt Wert auf das Wohl der Gesellschaft und ist überzeugt, dass finanzielle Freiheit es ihm ermöglicht, sich größeren Themen zu widmen. Kürzlich kündigte er seinen Job, um sich Zeit für Reflexion zu nehmen – ein ausgeglichenes Leben steht für ihn über klassischen Karriereerwartungen. Anders als viele in der Frugalismus-Bewegung strebt er keinen vorzeitigen Ruhestand an. Stattdessen will er bewusst im Hier und Jetzt leben, ohne die Zukunft aus den Augen zu verlieren. Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet für ihn vor allem mehr Kontrolle über seine Zeit und Entscheidungen.
Hoangs diszipliniertes Sparen und bewusster Umgang mit Geld haben seinen Weg geprägt. Durch die Verringerung finanzieller Abhängigkeiten strebt er ein Leben mit weniger Druck und mehr Sinn an. Seine Geschichte zeigt, wie ein sparsamer Lebensstil nicht nur Sicherheit bieten, sondern auch die Freiheit schaffen kann, sinnvoll zur Gesellschaft beizutragen.
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